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Meine Fotobearbeitung mit Lightroom & Photoshop Elements

Freitag, 17. März 2017

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"Wie bearbeitest du deine Fotos?"
Diese Frage habt ihr mir in der letzten Zeit besonders oft unter meinen Fotos auf Instagram gestellt und heute gibt es endlich einen ausführlichen Post zu diesem Thema.
Schöne und hochwertige Fotos sind für einen Blog sehr wichtig. Neben einem aussagekräftigen Text schauen die Leser natürlich zuerst auf die Fotos und wenn ihm diese gefallen, dann ist die Chance sehr groß, dass er sich den Blog genauer anschauen möchte. Ein Blog lebt von Fotos - so viel steht fest.  In meinem heutigen Post möchte ich euch gerne zeigen, wie ich meine Fotos für den Blog und Instagram bearbeite, denn auch euch scheint dieses Thema sehr zu interessieren.
Gerade wenn man sich mit der Bildbearbeitung mal ein wenig genauer beschäftigt fällt auf, dass man aus einem Foto noch eine Menge rausholen kann. Genau das fasziniert mich immer wieder aufs neue an der Fotografie.
Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass weniger oft mehr ist. Ein zu stark bearbeitetes Foto sieht selten schön aus und kommt auch bei den meisten gar nicht so gut an.
Wenn ich von Bearbeitung spreche, dann geht es viel mehr um die Details eines Fotos - wie zum Beispiel die Farbe, die Sättigung, die Helligkeit oder der Kontrast.

Anhand eines Beispiels zeige ich euch heute, wie meine Fotos aus der Kamera kommen, wie ich sie bearbeite und welche Programme dabei eine große Rolle spielen.

FIRST THINGS FIRST: DAS DATEIFORMAT

Leute ganz ehrlich? Damit kannte ich mich bis vor einem Jahr so gar nicht aus. Kamera an, Fotos machen, bearbeiten, fertig. Denkste! Da geht noch einiges mehr. Bei meiner Recherche zum Thema Bildbearbeitung und wie man noch mehr aus seinen Fotos rausholen kann, bin ich auf den Begriff RAW gestoßen. Erstmal gegooglet. RAW ist nichts anderes als ein Rohdatenformat, in denen die Daten unkomprimiert auf der Speicherkarte gespeichert werden. Das ermöglicht auch noch im Nachhinein eine Bearbeitung der Bilddatei, wie z.B eine Korrektur der Belichtung oder des Weißabgleichs. Das RAW Format nimmt zwar viel Speicher in Anspruch, aber es lohnt sich in diesem Format zu fotografieren. Unbrauchbar geglaubte Fotos konnte ich dank einer Nachbearbeitung so noch retten - da spreche ich aus Erfahrung.


ADOBE PHOTOSHOP LIGHTROOM

Wenn die Sache mit dem Dateiformat der Fotos geklärt ist und das Foto im Kasten ist wären wir nun auch schon beim Thema Bildbearbeitung.
Vor einiger Zeit habe ich endlich in das Programm Lightroom von Adobe investiert. Leute, es war einer der besten Investitionen seit langer Zeit. Lange habe ich überlegt, ob man das wirklich benötigt oder ob das Standard Foto-Programm auf meinem Macbook nicht vielleicht schon ausreicht.
Wie konnte ich so lange ohne Lightroom arbeiten?
Wie ich im ersten Punkt ja schon bereits erwähnt habe, lässt sich mit Bildern im RAW-Format noch einiges machen und korrigieren.
Mittlerweile habe ich bei Lightroom einige personalisierte Vorlagen (sogenannte Presets) für meine Fotos erstellt. Presets ist nichts anderes als ein Filter, der gewisse Einstellungen eines Fotos übernimmt. Ich habe mittlerweile eine gute Auswahl an Vorlagen erstellt mit den Einstellungen, die ich einfach & problemlos auf das gewünschte Foto legen kann.Der Vorteil daran ist, dass man so seinem Bilderstil ziemlich leicht treu bleiben kann.
Mit Lightroom lassen sich u.a. grundlegende Einstellungen wie Belichtung, Sättigung und Kontrast bearbeiten, aber auch Retusche und Bildzuschnitte sind mit diesem Programm kinderleicht. Ich kenne bei Weitem noch nicht alle Funktionen, dafür ist Lightroom mit Sicherheit auch zu umfangreich... aber seit ich Lightroom verwende, macht die Bildbearbeitung wieder super viel Spaß.

Damit ihr auch wisst, wovon ich spreche habe ich natürlich auch ein Beispiel für euch.

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VORHER - Foto wie es aus der Kamera kommt

Wie ihr seht, sieht das Foto, das frisch aus der Kamera kommt nicht besonders spektakulär aus. Es ist dunkel, die Farben nicht besonders "frisch" und auf dem ersten Blick würde ich es sofort in den Papierkorb werfen. Aber das kann ja alles Gott Sei Dank mit ein paar Klicks wieder behoben werden. Wir haben das Foto ja im RAW-Format aufgenommen.

Und jetzt kommen wir zu der Frage aller Fragen - das was euch am meisten interessiert hat: Ja wie bearbeitest du denn nun deine Fotos? Und darauf habe ich wohl die umspektakulärste Antwort die man jetzt geben kann:

Das einzige was ich an meinen Fotos bearbeite sind Belichtung, Klarheit, Sättigung und Lichter/Tiefen/Schwarz/Weiß.

Was das Thema Bearbeitung angeht, habe ich gerade im letzten Jahr eine Menge ausprobiert (scrollt mal runter in meinem Insta-Feed - fällt es euch auf? ) und habe mit meiner aktuellen Fotobearbeitung wohl endlich meinen Stil gefunden. Ich mag es gerne hell & etwas kühler.

Wichtiger Tipp: Gerade beim Thema Produktfotografie spielen die Farben eine große Rolle. Bei der Bearbeitung sollte man daher unbedingt drauf achten, dass die Farbe der Produkte nicht zu sehr durch die Bearbeitung verfälscht werden!

Wie ich ja bereits weiter oben geschrieben habe, speicher ich mir die Einstellungen direkt als Vorlage ab - so kann ich auf andere Fotos direkt den gleichen Filter legen und meine Fotos sehen alle einheitlich aus. Das ist gerade für einen schönen Instagram-Feed von Vorteil, aber ich mag es auch, wenn die Bilder auf dem Blog alle einheitlich aussehen.

Übrigens: Wenn ihr kleine Pickelchen verschwinden lassen wollt, bietet Lightroom auch eine Retusche an - damit sind kleine Problemchen in Null Komma Nix verschwunden.

Und zum Schluss der direkte Vergleich: Vorher - Nachher


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ADOBE PHOTOSHOP ELEMENTS

Neben Lightroom verwende ich auch Photoshop Elements. Das ist die "günstige" Photoshop Version und reicht für meine Zwecke aktuell völlig aus. Auch dieses Programm bietet unzählige Möglichkeiten der Bildbearbeitung, alles habe ich auch hier noch nicht herausgefunden. Aber ich entdecke jedes Mal neue Funktionen und liebe es auch einfach mal neue Sachen auszuprobieren.
Unter anderem erstelle ich mit Photoshop Elements besonders gerne meine Collagen für den Blog oder Pinterest. Damit könnte ich mich wirklich stundenlang beschäftigen.

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WIE WICHTIG IST EUCH BILDBEARBEITUNG? WIE BEARBEITET IHR EURE FOTOS & LEGT IHR VIEL WERT AUF EINEN EINHEITLICHEN FOTOSTIL? 
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Kommentare:

  1. Ein toller Post ((:
    Besonders der "Vorher-Nachher"-Vergleich war mega interessant! Für meine Blogfotos nutze ich aktuell Freeware-Programme mit denen ich super happy bin, aber in der Uni durfte ich neulich mit Photoshop rumspielen...und das ist nochmal ein völlig anderes Level :D

    Ich hab noch einen Vorschlag für weitere Blogger-Tipps Posts: Mich würde es mega interessieren, wie du fotografierst; also welche Kameraeinstellung du benutzt (Manuell, Programmautomatik,...), ob du noch so Sachen wie ISO und Blende veränderst, zu welcher Uhrzeit und bei welchem Licht du fotografierst...

    Ich liebe deine Fotos und auch die Bildsprache bei deinem Instagram-Feed sehr, liebe Tamara (:

    Liebe Grüße
    Cat von kitcatx.blogspot.de

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  2. Interessante Einblicke. Mit relativ wenig Aufwand trotzdem ein so tolles Ergebnis... LG Scarlet ( https://scarlettheredsite.wordpress.com/ )

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  3. Mir gefallen deine Bilder unheimlich gut, vor allem der einheitliche Stil ;)
    Ich selbst bearbeite meine Bilder auch mit Lightroom und Photoshop und wenn es schnell gehen muss mit Snapseed direkt auf dem Handy.

    Schau doch mal auf meinem Blog vorbei und lass mir ein Feedback da.
    tmlaku.jimdo.com

    Liebe Grüße

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