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Outfit // Aller Anfang ist schwer

Sonntag, 10. April 2016


Erwähnte ich eigentlich schon, dass ich den Frühling liebe? Da darf es sogar bei mir etwas anderes sein als "Graue Maus". Diesen Frühling habe ich eine Vorliebe für helle und blasse Farben. Und vor kurzem ist für wenig Geld auch noch eine weiße Hose von H&M bei mir eingezogen. Da hat mich der Lieblingsmensch zu ermutigt, ich hätte sie mir wahrscheinlich nie gekauft. Aber gerade jetzt im Frühling finde ich sie klasse und werde sie mit Sicherheit auch oft tragen. Kombiniert habe ich sie mit Nudefarbenen Sneakern (ganz große Liebe) und einer dunkelblauen Bluse. Dazu noch mein heißgeliebter Mantel, den ich momentan wirklich gerne und oft trage. Und so langsam gefällt es mir sogar auch ab und zu mal ein Outfit für euch zu shooten.


Der Wille ist da, gar keine Frage. Aber was "Fashion" angeht bin ich totaler Anfänger und muss noch viel lernen. Und ganz nebenbei bin ich sowieso ein wenig erstaunt, dass ich euch heute dieses Outfit zeigen kann, denn als wir den Look geshootet haben, glich alles einer mittelschweren Katastrophe. Neben meinem Look gibt es also noch meine ganz persönlichen Gründe für euch, warum ich mich bisher immer vor Fashion gedrückt habe. Nehmt es mit Humor, ich bin Anfänger.


5 Gründe, warum das mit den Fashionposts gar nicht so leicht ist...


1. Ein Outfit braucht viiiiiiel Zeit!
Wenn es ein schlimmeres Wort für Katastrophe gäbe, dann würde es hier wohl stehen. Ich habe es bisher völlig falsch eingeschätzt, aber mit "mal eben einen Look shooten" braucht man gar nicht erst loslegen. Bekommt man da noch ein Gefül für?!
Je mehr ich mich mit dem Thema Outfits und Fashionposts beschäftige, desto mehr bekommt man einen Einblick, wie aufwendig so etwas sein kann. Vom Look bishin zum fertigen Post. Ein ganzer Feiertag ist für diesen Post draufgegangen.



2. Und noch mehr Zeit...
Unterschätze niemals die Arbeit und den Aufwand, der hinter 5-6 Outfitbilder steckt. Das sehe ich schon bei meinen Beautyposts und da baue ich mir "nur" mein kleines Heimfotostudio auf. Das geht mittlerweile flott. Deshalb gebe ich die Hoffnung nicht auf, eines Tages steht die Fashionpost-Routine ganz sicher vor meiner Tür. Bei Outfits musst du erstmal zur Location fahren. Vorher fängt alles mit der Planung des Outfits an. Im Kopf sieht das alles immer total cool und lässig aus und angezogen siehst du aus wie der letzte Bauerntrampel. Schminken, Sachen packen. Gehört alles auch noch dazu.
Wenn dann das Outfit steht, dann geht es weiter. Und selbst wenn das Outfit steht bleibt immer ein gewisses Restrisiko. Ganz nach dem Motto No Risk No Fun. Es gibt ja so Outfits, die sehen getragen total klasse aus und man hat sich nie besser gefühlt und dann guckt man sich am Ende vom Shoot die Bilder an und hält die Hände vor den Kopf. Bis du also erstmal zum Bilder machen kommst, sind gefühlt Stunden im Kleiderschrank vergangen. Ich fang besser gar nicht mit der Zeit, die nach dem Shoot draufgeht. Bilder wollen bearbeitet und gesichtet werden.



3. Es gehören immer zwei dazu.
Bei so nem Outfitshoot braucht man Hilfe. Alleine bin ich verloren. Es sei denn, du beherrschst perfekt die Selbstauslösertechnik. Ich habe Gott sei Dank den Lieblingsmenschen an meiner Seite, der ein Gefühl für die Kamera besitzt und auch in der letzten Zeit viel Spaß am fotografieren gefunden hat. Der muss aber dann auch Zeit und Lust haben, wenn ich Bilder brauche. Ein Hoch also an all die Menschen hinter der Kamera. Ohne euch würde es wohl keine Fashionblogger geben!



4. Das Wetter ist der Boss
Einen großen Dank übrigens auch an das Wetter. Das macht nämlich was es will. Und wenn es sein muss, dann muss der Look eben bei jedem Wetter geshootet werden. Natürlich hatte ich bei diesem Outfit wieder das Wetterglück ganz auf meiner Seite. Das war verdammt grottig (Danke auch an den zuverlässigen Wetterbericht). Draußen war es meeeeega stürmisch. Das haste dann davon, wenn du dich an einem Feiertag um 8 Uhr auf den Weg machst um noch vor dem angesagten Regen die Fotos im Kasten haben willst. Und dich am Abend zuvor auf den Wetterbericht verlassen hast. Zum Glück gibt es Photoshop. So kannst du  deine Aggro-Wetter-Grimasse einfach rausschneiden. Was vorher noch als unbrauchbar in den virtuellen Papierkorb geschmissen wurde, ist so doch ganz aktzeptabel.



5. Harmonie? Come on!
Würde alles reibungslos klappen, dann wäre mein Leben wohl unglaublich langweilig. Wenn ich unterwegs bin, dann kann ich grundsätzlich die Uhr nach drehen, dass nichts so klappt wie geplant. Licht ist blöd, es regnet oder es ist einfach doof. Lösung: Ich suche mir immer die abgelegensten Locations, damit uns keine Menschen begegnen. Ich werde schnell zur Oberzicke, der Lieblingsmensch gibt genervte Töne von sich und überhaupt klappt das eh alles nicht so wie ich mir das vorher vorgestellt habe. Lieblingsmensch ist es grundsätzlich dann Schuld, der hält ja schließlich die Kamera in der Hand. Harmonie beim Outfitshoot? Nicht vorhanden. Gott sei Dank sieht man das nicht mehr auf den Fotos.

Mantel Vila (hier oder hier) // Hose H&M (ähnliche hier) // Bluse H&M //Schuhe Axel Arigato* (hier) // Handtasche Paulsboutique* (hier) // Nagellack Essie - Chinchilly

Wie gefällt euch der Look? 

Wollt ihr in Zukunft mehr solcher Posts lesen? 




Kommentare:

  1. Wir bei Sukhi sind große Fans von Farben wie Beige und Weiß. Danke sehr für die tolle Inspiration und wir wünschen dir einen schönen Sonntag! LG, Kitti

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  2. Die Schuhe! Genial ♥ Ein wirklich toller Look, ich versuche auch mich ein wenig von meinem geliebten Schwarz in allen Tönen zu verabschieden und ein bisschen den Frühling aufblühen zu lassen :)

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  3. Was für ein toller Post <3
    Also ein ganz klares ja, für mehr Outfitposts :-*
    Grüßchen und Küsschen aus dem Schwarzwald meine Liebe,
    Simone

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  4. Emma, das sieht klasse aus! Mehr davon! ❤

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  5. Wundervoll!

    thedaydreamings.blogspot.com

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